Das Sommerlager und die Bilder im Kopf

Wir hatten ein Sommerlager! Was soll ich sagen, außer “ES WAR SUPER”. Wir haben vieles gelernt. Unter anderem haben wir viele Übungen gemacht, die die Vorstellung, die sogenannten “Bilder im Kopf” fördern.

 

Was sind “Bilder im Kopf”?

Diese inneren Bilder sind Vorstellungen, die wir in unserem Gehirn haben. Wir nehmen sie wahr und speichern sie als Visualisierungen in unserer rechten Gehirnhälfte. Diese ist im Wesentlichen damit beschäftigt, dass sie phantasievoll, ganzheitlich, bildhaft, musisch, kreativ, intuitiv, zeitlos, räumlich, emotional und körperorientiert arbeitet. Mit dem Abspeichern von Bildern trainieren wir unsere rechte Gehirnhälfte. Damit wird die Konzentration gefördert und das Merken trainiert.
Bilder können auch Ideen sein von dem, was wir sind, was wir erstrebenswert finden und was wir vielleicht einmal erreichen wollen.
Bilder im Kopf
Was können wir mit den Bildern im Kopf machen?
1) Bilder im Kopf helfen Situationen zu verändern:
Bilder im Kopf zu trainieren ist ein mächtiges Werkzeug für verschiedene Vorgänge. So kann man z.B. durch Veränderung bestimmter negativer Bilder, Positives in sein Leben holen.
Man kann sich z.B. einen Gedanken, bei dem man sich selbst schlecht behandelt (z.B. “Was bin ich nur für ein Tollpatsch”) bildlich vorstellen und durch eine sogenannte “Programmänderung” seinen Unhold im Kopf die Tür weisen. Statt dessen kann man sich einen Freund ins Bild holen, der nette Dinge zu einem sagt (z.B. “Das hast du ohnehin gut gemacht”)
Übung: Überlegt einmal, wie oft ihr euch täglich so schlecht macht… Es ist zu oft, glaubt es mir!
Eine weitere Technik aus dem Mentaltraining ist, dass man in einem meditativen Zustand eine unliebsame Situation in seinem Leben förmlich auf eine Tafel malt, welche man im Anschluss zertrümmert und eine neue Tafel aufstellt, auf der diese Situation in schönerem Licht dargestellt ist.
2) Körpergefühl verändern mit Bildern im Kopf:
Wenn jemand nicht immer sicher auf seinen Beinen steht, dann ist er wahrscheinlich nicht “geerdet”. Es scheint, als würde er umherschweben, unsicher sein, tollpatschig sein. Durch eine einfache Visualisierung kann man dies ändern: Man stellt sich vor, unter seinen Sohlen würden Wurzeln wachsen, tief in die Erde, ja fast bis zum Erdmittelpunkt. Man wird staunen, wie fest man plötzlich auf dem Boden steht, allein durch diese Vorstellung.
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3) Emotionen, unangenehme Gefühle oder Situationen recyclen:
Man stelle sich eine solche vor. Man kann richtig spüren, wo man sie in seinem Körper fühlen kann. Durch bildliches Herausziehen aus dem Körper und ein Umwandeln in mehreren Schritten, kann man eine ganz neue Qualität für seine erst so unliebsame Situation erfahren.
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4) Ängste bearbeiten durch Bilder im Kopf:
Verschiedenste Übungen des Mentaltrainings behandeln Ängste und wie man sie loswird. In meinem BLOG über Ängste bin ich schon näher auf die primäre Angst, den sogenannten “verletzten Kern” eingegangen. Dessen muss man bewusst sein. Letztlich ist der “verletzte Kern” bei jedem von uns ähnlich oder gleich- das ist auch was uns alle verbindet.
Wieso das alles funktioniert?
Emotionen sind letztlich nur Energien- wenn man Geschichten, Informationen, Erinnerungen einfach wegnimmt.. Versuch es! Was ist WUT, wenn man Erinnerungen, Geschichten einfach wegnimmt… einfach nur Energie. Und die kann für Neues, womöglich Sinnvolleres verwendet werden.
5) Mit Bildern im Kopf aus Situationen die Schwierigkeit nehmen:
Stell dir vor, du gehst ganz bequem über ein Seil, welches auf dem Boden liegt. Nicht schwierig, oder? Nun mach das noch einmal aber stell dir vor, dieses Seil wäre zwischen 2 Bäumen gespannt und dazwischen wäre eine tiefe Schlucht, wo unten schon die Krokodile warten.. Uff- das ist schon viel schwieriger! Aber man muss es sich wirklich intensiv vorstellen!
Aber genau das geht auch umgekehrt! Wenn du vor einer scheinbar schwierigen Situation stehst, mach sie einfach gedanklich leichter!
6) Wünsche formatieren mit Hilfe von Bildern im Kopf:
Wenn man sich seine Zukunft ein wenig mitgestalten will, dann können Bilder im Kopf wirklich hilfreich sein! Wichtig dabei ist, dass du deine Wünsche so gestaltest, dass dabei niemand anderer zu Schaden kommt und du auch an die Folgen der Erfüllung dieses Wunsches bewusst bist.
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7) Mit Bildern im Kopf mit Tieren kommunizieren:
Man kann sich mit Tieren verständigen! Es funktioniert! Ich habe es erfahren dürfen!
Tiere verstehen Bilder, die man ihnen schickt und antworten auch wieder in Bildern. Das muss natürlich geübt werden. Dazu gibt es eigene Ausbildungen. Mich hat dazu ein Video motiviert: https://www.youtube.com/watch?v=gvwHHMEDdT0
8) Bilder im Kopf für Mentale Merk- und Denktechniken:
Wer hat Probleme mit dem Merken von Vornamen? Mit Bildern im Kopf kann man sich mühelos Namen von einer ganzen Seminarrunde merken, die sich nur kurz in einer Vorstellungsrunde präsentiert. Eine Möglichkeit ist, sich die Person z.B. mit dem Namen Sandra bildlich neben einer bereits bekannten Person namens Sandra vorzustellen. Das geht ziemlich schnell und im Nu hat man sich den Namen gemerkt.
Bilder im Kopf sind kraftvolle Werkzeuge der Bewusstwerdung und für die Gestaltung deines Lebens!
Es freut mich, dass du meinen Artikel gelesen hast!
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Eure Silvia Szalony Kindercoaching

 

 

 

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