Wenn der Frosch im Hals uns was hustet

Emotionale Inhalte von Verkühlungen wie Husten, Halsweh, Schnupfen-

 

Sie ist wieder da. Die Zeit der Verkühlungen. Allzu schnell wird es auf das Wetter geschoben: 
Achje, einmal warm, dann wieder kalt, feucht, und diese schlechte Luft...

Doch wenn man ein bisschen dahinterschaut, kann man so einiges entdecken.
Wir alle haben Emotionen, die entweder raus müssen, angesprochen werden müssen, oder auch 
verarbeitet werden müssen.
Zum Rauslassen eignen sich hervorragend die emotionalen Ventile, die ich im Anschluss 
noch etwas näher für euch betrachte.
Vor allem haben Kinder Gefühle, die es unbewusst oder bewusst als nicht beachtet wahrnimmt, 
es schreit. Kinder schreien häufig genau aus diesem Grund. Man kann dies als ein Ventil 
beschreiben, wie sich das Kind befreien kann. Wird das Schreien jetzt unterbunden, kann 
Schmerz entstehen- welcher sich in Halsschmerz manifestiert. Es steckt hier der sogenannte 
Frosch im Hals.

Bei älteren Kindern werden Gefühlsausdrücke immer mehr blockiert, 
sei es wegen gesellschaftlicher (unsinnigen) Normen oder aus elterlichem Missverständnis 
heraus. 
So kann es auch zu Verkrampfungen kommen, im Kieferbereich, Nacken, etc.
Angst oder Traurigkeit können auch ordentlich die Stimme verschlagen, 
so entsteht Heiserkeit. 
Man nimmt im Vorfeld sein Gefühl nicht wahr oder nicht ernst, beachtet es eigentlich nicht, 
dann sucht sich die Energie einen anderen Weg beachtet zu werden. 
Es kann in weiterer Folge zu Angina, Mandelentzündungen, - vergrößerungen, Nackenschmerzen 
bis hin zu sogenannten Abnützungserscheinungen bei älteren Personen, die ein Leben 
lang vergessen haben, emotionale Hygiene zu betreiben.

Wenn man nun auch hustet, dann kann man dies als Versuch sehen, was man zu sagen hat doch 
noch loszuwerden.
Wenn man seine Gefühle nicht artikuliert und ständig nicht beachtet, muss der Körper irgendwann 
ein STOP-Schild raushängen und sagen: Hilfe! So geht es nicht weiter! Der Husten ist so 
eine Art Gegenregulation, diesen Widerstand mit hohem  Druck doch noch herauszubekommen. 
Hier kommt der Spruch zum Tragen: der hustet uns was ;-)
Kinder, die nun viel husten, müssen viel zurückhalten, viele Gefühle runterschlucken, 
viel Traurigkeit, viel Schmerz, viel Angst. 
Da müssen sich erstens auch die Eltern an der Nase nehmen, aber auch die haben vielleicht 
nicht gelernt,mit ihren  Emotionen richtig umzugehen.
Schnupfen ist dann als "künstliches" Weinen zu sehen: Wenn nicht genug geweint wird, 
geweint werden darf, dann muss der Körper eben künstlich weinen. Und wenn einer Schnupfen hat, 
dann klingt das ja wirklich so, als würde er weinen...
Die Lösung ist emotionales Management.
Den Kindern lerne ich das während meines 1-wöchigen Sommerlagers, wo ich viele Hilfsmittel 
weitergebe, wie man mit seinen Emotionen umgehen kann, sie transformieren kann, verarbeiten kann. 
Ich nenne es HoKi®- Training, ein umfassendes Konzept damit Kinder erfolgreich mit ihren 
gestellten Aufgaben im Leben umgehen lernen.
Mehr Infos auf http://www.coach-fuer-kids.at/uploads/4/6/6/3/46638453/sommerlager_2018.pdf
Hier sind nun hilfreiche Helferleins, emotionale Ventile und ihre Wirksamkeit:

Schreien

Mit Schreien kann man Wut loswerden, denn unterdrückte Wut könnte sich gesundheitlich auf die Leber auswirken. Wie kann ich nun meine Wut loswerden, ohne dass jemand anderer zu Schaden kommt? Also:  1)Wenn ich wütend bin, dann gehe ich in mein Zimmer und schließe die Türe 2) Ich lege mich aufs Bett, wo ich ungestört mit Händen und Füßen um mich schlagen kann, ohne andere oder mich damit zu verletzen. 3) Ich kann mit den Füßen aufstampfen oder gegen einen imaginären Widerstand treten. Weiters kann ich in den Polster schreien, das dämmt die Lautstärke und trotzdem kann damit viel Wut entweichen. 4) Ich kann ein Handtuch zusammenrollen und damit auf den Boden oder auf die Matratze einschlagen und noch dabei den Kiefer locker lassen

5) Man kann das Handtuch einrollen und eindrehen und immer weiter drehen, so werden auch gestaute Wutkräfte frei. 6) Weiters kann man in das eingerollte Handtuch beißen, das befreit auch den Kiefer vor unterdrückter Wut. Im Kiefer sind oft Emotionen festgehalten und können somit befreit werden. (Vorsicht Wackelzähne!)

 

Gefühle müssen beachtet werden
Gefühle müssen beachtet werden

Weinen

Mit Weinen lebt man Traurigkeit. Weinen darf niemals unterbunden werden, da es möglicherweise die Lunge beeinträchtigen könnte. Wenn man viel weint, erspart es oft einen Schnupfen, somit könnte man Schnupfen als ein künstliches Weinen ansehen. Bitte sagt euren Kindern niemals, sie dürfen nicht weinen! Von Menschen, denen man vertraut, soll man weinen dürfen. Menschen, denen man nicht vertraut, müssen das nicht sehen, deshalb kann man an einem Ort weinen, wo man nicht gesehen wird. Auf jeden Fall gehört Weinen zu einem wichtigen emotionalen Ventil.

 

Lachen

Es ergibt sich die Frage, wie oft lachen wir denn noch? Gibt es noch genug zum Lachen in unserer Umgebung? Kinder sollen lachen und falls in einer Stunde das Lach-Virus ausbricht, dann kann man diese Stunde gleich nutzen, um verschiedene Übungen zu machen, die eigentlich das Lachen fördern sollten. Viele dieser Übungen stammen aus dem Lachyoga! Lachen befreit Herz und Dünndarm.

Seufzen

Seufzen befreit die Niere und kann während des Tages immer wieder zwischendurch gemacht werden, wenn einem danach ist

 

Singen

Singen kann man gemeinsam! Man kann eine CD mit Kinderliedern auflegen, oder TV-Hits, die die Kinder kennen und gemeinsam laut singen. Durch Singen befreit man den Magen.

Zum Abschluss möchte ich noch die Helping Flowers® Blütenessenzen erwähnen, die zur Seite stehen, 
wenn man Emotionen verarbeiten will. Mehr Infos dazu auf der Homepage www.helping-flowers.at

Alles Gute für diese Zeit der Verkühlungen! 
Eure Silvia

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